Fährtenarbeit

 

Schon in frühester Zeit wurde der Hund zur Suche eingesetzt, da die Anzahl seiner Riechzellen um ein Vielfaches höher als beim Menschen ist. Noch aus über 15 Meter kann der Hund die beim Atmen einströmende Luft auf kleinste Geruchspartikelchen „untersuchen". Konzentriert sich der Hund dann sogar noch aufs „schnüffeln", so kann er bestimmte Gerüche noch genauer identifiziert.

 

Diese Eigenschaft macht den Hund zum unentbehrlichen Helfer, zum Beispiel auf der Suche nach verschütteten, vermissten Personen oder bei der Suche nach Rauschgift und Sprengstoff.

 

Und so funktioniert die Fährtenarbeit:
Je nach Ausbildungsstand des Hundes wird eine Spur, die sogenannte Fährte, auf einem Acker, einer Wiese oder ähnlichem ausgelegt. Dabei werden auf die Fährte Futterbröckchen, später auch Gegenstände (Kunststoff, Holz, Leder) gelegt, die der Hund beim Suchen finden soll. Mit großzügigem Abstand folgt ihm dabei der Hundeführer.

 

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© Verein für Deutsche Schäferhunde Ortsgruppe Hessisch Lichtenau 1952 e.V.