Schutzdienst

 

Der Hund soll in der Schutzhundausbildung zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter trainiert werden. Dafür sind die Eigenschaften Triebveranlagung, Belastbarkeit und Selbstsicherheit gute Voraussetzung für eine Schutzhundausbildung.

 

In der Ausbildung lernt der Hund seinen natürlichen Beutetrieb auf den Schutzärmel zu lenken. So sieht er diesen als seine Beute an. Die Schwierigkeit in diesem Triebverhalten besteht darin, dem Hund im Trieb Gehorsam zu vermitteln. Dies sollte ausschließlich über Motivation und Spiel, also ohne wesentlichen Druck, geschehen.

 

Der Hund lernt in der Schutzhundeausbildung nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Der Hund wird ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert, außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen - im Gegenteil. Er wird eher nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen reagieren.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Verein für Deutsche Schäferhunde Ortsgruppe Hessisch Lichtenau 1952 e.V.